SAVE UKRAINE E.V.
WER WIR SIND?
Save Ukraine e.V. ist ein warmherziger Ort, an dem Ukrainer:innen und Migrant:innen, Unterstützung, Gemeinschaft und neue Kraft finden. Wir helfen Menschen, zu sprechen, zu atmen, sich zu stabilisieren und wieder zu fühlen: Ich bin nicht allein.
Das Projekt „Psychologische Brücke“ wird 2026 fortgesetzt!
Wir freuen uns sehr, eine wunderbare Nachricht bekannt geben zu dürfen: Das Projekt „Psychologische Brücke – Unterstützung für eine erfolgreiche Integration“, das von SaveUkraine e. V. in Halle (Saale) umgesetzt wird, setzt seine wichtige Arbeit auch im Jahr 2026 fort. Das Projekt ist zu einer echten Brücke geworden – zu gegenseitigem Verständnis, innerer Stabilität und einem selbstbestimmten Leben in einem neuen Umfeld. Seine Fortführung wird durch die wertvolle finanzielle Unterstützung der Stadt Halle (Saale) und des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Integrationsprogramms des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt ermöglicht. Für uns bedeutet dies weit mehr als nur die Fortsetzung eines Projekts: Es ist die Chance, auch weiterhin für Menschen da zu sein, sie bei der Bewältigung von Herausforderungen zu begleiten, ihnen neue Zuversicht zu schenken und sie dabei zu unterstützen, Schritt für Schritt ihre Zukunft aufzubauen.
Im Laufe des Jahres 2025 wurde das Projekt zu einem wichtigen Ort der Unterstützung für Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung – insbesondere für ukrainische Familien, Frauen, Kinder und Jugendliche, die infolge des Krieges nach Deutschland gekommen sind.
Warum dieses Projekt wichtig ist
Integration bedeutet weit mehr als nur das Erlernen einer Sprache oder die Suche nach Arbeit. Für viele Menschen beginnt Integration mit viel grundlegenderen Bedürfnissen:
- dem Wiederfinden von Sicherheit,
- dem Umgang mit Angst und Isolation,
- dem Aufbau von Vertrauen,
- dem Gefühl, in einer neuen Gesellschaft willkommen zu sein.
Viele Teilnehmende des Projektes haben Krieg, Verlust, Trennung von Angehörigen und große Unsicherheit erlebt. Häufig stellen genau diese psychischen Belastungen die größte Hürde für gesellschaftliche Teilhabe, Bildung oder berufliche Integration dar.
Deshalb war das zentrale Ziel des Projektes nicht nur Unterstützung bei der Integration, sondern vor allem die Schaffung eines geschützten Raumes für Stabilität, Vertrauen und menschliche Begegnung.
Was wir 2025 erreichen konnten
Im Zeitraum von Juni bis Dezember 2025 wurden im Rahmen des Projektes unter anderem umgesetzt:
- über 60 Einzelberatungen,
- regelmäßige psychologische Gespräche und Gruppensitzungen,
- ca. 120–140 Sprachclub-Treffen,
- kreative und kunsttherapeutische Angebote,
- Frauenkreise und Familienformate,
- Jugendtreffen und Brettspieltage,
- Informationsveranstaltungen mit Vertreter*innen von Jobcenter, Krankenkassen und weiteren Institutionen.
Ein wichtiger Schwerpunkt war zudem die Unterstützung bei der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt – unter anderem durch Orientierungshilfe, Workshops, Unterstützung bei Bewerbungsprozessen und Informationen zu beruflichen Perspektiven in Deutschland.
Mehr als nur Beratung
Im Laufe des Projektes entstand weit mehr als ein Unterstützungsangebot – es entwickelte sich eine lebendige Community.
Teilnehmende begannen, sich gegenseitig zu unterstützen, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Besonders wichtig waren dabei:
- das Familiencafé,
- Frauenkreise,
- kreative Treffen für Mütter und Kinder,
- interkulturelle Begegnungsformate,
- Jugendangebote.
- Gerade in diesen Räumen entstehen Vertrauen, Zugehörigkeit und echte Integration.
Sichtbarkeit und interkultureller Dialog
2025 wurde das Projekt außerdem zu einer wichtigen Plattform für interkulturellen Austausch in Halle (Saale).
Zu den besonderen Veranstaltungen gehörten:
- die Feier des ukrainischen Unabhängigkeitstages,
- ein großes interkulturelles Weihnachtskonzert,
- offene Begegnungs- und Informationsveranstaltungen.
Diese Formate brachten Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen und stärkten den Dialog zwischen ukrainischer Community und lokaler Gesellschaft.
Ausblick auf 2026
Auch im kommenden Jahr werden zentrale Angebote des Projektes fortgeführt und weiterentwickelt:
- psychosoziale Unterstützung,
- Sprachclubs,
- Frauen- und Familienangebote,
- Jugendformate,
- Workshops zur Integration und Arbeitsmarktorientierung,
- Community- und Peer-Support-Strukturen.
Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen weiter ausgebaut werden, um langfristige und nachhaltige Integrationsstrukturen zu stärken.
Dankbarkeit
Wir danken allen Partnerinnen, Ehrenamtlichen, Unterstützerinnen und Teilnehmenden, die dieses Projekt möglich machen.
Besonders berührend ist es zu sehen, wie Menschen, die zu Beginn mit Angst und Unsicherheit gekommen sind, Schritt für Schritt Stabilität, neue soziale Beziehungen und Vertrauen in die eigene Zukunft entwickeln.
Das Projekt „Psychologische Brücke“ ist mehr als ein Unterstützungsangebot.
Es ist ein Ort der Begegnung, der Menschlichkeit und der gelebten Integration.